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Das Wort "Tattoo" stammt von dem Begriff "tatau" ab, der aus dem fernen Tahiti stammt. Dort bedeutet "tatau" so viel wie "schlagen" oder "in die Haut ritzen". Aus der Südsee stammen auch die Menschen, die traditionell ihre Haut mit Tätowierungen schmücken. Der Abenteurer, Entdecker und Pirat William Dampier brachte 1691 von einer Schiffsreise einen Südseeinsulaner mit nach England - und sorgte über Nacht für eine Sensation. Der Südseeprinz Jeoly von der Insel Meangis sah nämlich ganz anders aus, als die Leute es damals gewohnt waren, er war von Kopf bis Fuß tätowiert. So etwas hatte man in England noch nicht gesehen und so wurde Prinz Jeoly in den folgenden Wochen und Monaten von ganz London bestaunt und begafft.

Später waren Tätowierungen vor allem bei Matrosen beliebt. Sie ließen sich zum Andenken an weite Reisen in die Südsee von Eingeborenen tätowieren. Eine Tätowierung hatte aber noch einen weiteren Zweck. Es war lange bei den Seeleuten üblich, sich christliche Symbolzeichen (z. B. ein Kreuz) tätowieren zu lassen. So konnte man für den Fall eines Schiffbruchs die Ertrunkenen als Christen identifizieren und sie entsprechend begraben.




 
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